Achtung vor Fake-Rechnungen

 

 

 

 

 

 

Nach dem Eintrag in das Firmenbuch kommt unliebsame Post. Rechnungen über 500,00 Euro und mehr für die Eintragung in das „Handelsregister“. So erkennst du auf einen Blick, ob es sich um eine echte oder doch um eine Fake-Rechnung handelt. In letzter Zeit sehe ich immer mehr dreiste Rechnungen in der Buchhaltung von jungen UnternehmerInnen. Das fängt bei angeblichen Abos an, die nie jemand bestellt hat und hört bei sogenannten „Handelsregistereinträgen“ auf. Wenn die Rechnung einmal bezahlt ist, ist die Chance das Geld wiederzubekommen verschwindend gering.

Anhand einer Rechnung der Plattform „Handelsregistereintrag“ erkläre ich euch, worauf ihr achten müsst.

fake rechnung

3 Tipps wie ihr Fake-Rechnungen sofort erkennt

Achtet auf den Rechnungsaussteller

Achtet auf die Gesellschaft, die die Rechnung ausstellt. Wenn im Briefkopf die Adresse nicht sofort ersichtlich ist, schaut auf den Empfänger auf dem Zahlschein. In diesem Fall eine s.r.o. Das Firmenbuchgericht ist eine österreichische Institution und keine s.r.o.!

Achtet auf die Homepage und die Email-Adresse

In diesem Fall lautet die URL der Homepage www.handelsregistereintrag.at und die Email-Adresse info@handelsregist.or.at. Mich macht das schon einmal stutzig, wenn die Domain der Homepage anders lautet als die der Email-Anschrift. Wenn ihr dann die Homepage anseht und das Impressum prüft, seht ihr ein in Österreich eingetragenes Einzelunternehmen, trotzdem steht auf der Rechnung diese s.r.o.!

Glaubt nicht alles, was ihr seht

Die Rechnung kam unaufgefordert und zeitlich nah zum tatsächlichen Firmenbucheintrag. Wenn ihr euch nach 1+2 immer noch unsicher seid, ob das jetzt eine richtige Rechnung ist oder nicht –> Überlegt, ob das wirklich sein kann und glaubt an euer Bauchgefühl! In diesem Fall waren es zwei Neugründerinnen, die NeuFög in Anspruch genommen haben, sich über die Höhe der Firmenbucheintragung gewundert haben und mich gottseidank gleich um meine Meinung gefragt haben.

Warum ihr euer Geld nicht wiederbekommen werdet

Wenn ihr die Rechnung zahlt, werdet ihr auf der Plattform Handelsregistereintrag tatsächlich gelistet. Das heißt, ihr erhaltet für euer Geld tatsächlich einen Eintrag auf der Seite (sozusagen Werbeauftritt) und somit erhaltet ihr eine Gegenleistung, ob gewollt oder nicht. Das hat mit dem österreichischen verpflichteten Firmenbucheintrag nichts zu tun! Ein rechtliches Vorgehen ist schwer und das Geld pardú.

Fazit

Nicht alles glauben, was ihr seht und im Zweifel unbedingt andere junge Unternehmer oder noch besser eure Steuerberaterin um deren Meinung fragen –> Schreibt mir einfach oder ruft mich an!

Folgt mir auch auf Social Media und meldet euch zu meinem regelmäßigen Newsletter an, dann bleibt ihr immer auf dem Laufenden! Ich freue mich über jeden Follower 🙂